Verbessere die Sicherheit deiner WordPress-Website: 7 Wichtige Tipps
Verwende einen Passwortmanager
Tipp 1: Setze auf einen Passwortmanager und sichere Passwörter für deine Logins. Passwortmanager wie 1Password und Bitwarden bieten eine sichere Möglichkeit, Passwörter zu speichern und einzigartige, sichere Passwörter für jeden Login zu generieren. Achte darauf, dass kein Passwort doppelt verwendet wird und dass es mindestens 10 bis 12 Zeichen sowie Zahlen und Symbole enthält. Vermeide außerdem die Verwendung von „admin“ als Benutzernamen.
Nutze Zwei-Faktor-Authentifizierung
Tipp 2: Implementiere eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), um die Sicherheit deiner WordPress-Seite zu erhöhen. Diese zusätzliche Schutzschicht sorgt dafür, dass selbst bei einem gestohlenen Passwort ein Login ohne den zweiten Faktor nicht möglich ist. Plugins wie WP2FA, Two Factor Authentication oder Mini-orange’s Google Authenticator bieten entsprechende Lösungen. Viele Sicherheitsplugins enthalten ebenfalls eine 2FA-Option.
Überprüfe die Benutzerbasis
Tipp 3: Regelmäßige Überprüfung der Benutzerbasis ist essenziell. Entferne unnötige Benutzerkonten und sei besonders wählerisch bei der Vergabe von Administratorrechten. In der Regel sollte die Rolle des Administrators nur dem Website-Eigentümer vorbehalten sein. Durch das Entfernen unnötiger Benutzer minimierst du die potenzielle Angriffsfläche.
Installiere vertrauenswürdige Themes und Plugins
Tipp 4: Lade Plugins und Themes nur von vertrauenswürdigen Entwicklern herunter und deinstalliere nicht genutzte Erweiterungen. Achte auf Nutzerbewertungen, das Datum der letzten Aktualisierung, die Anzahl der aktiven Installationen und die Kompatibilität mit der neuesten WordPress-Version, um die Zuverlässigkeit zu beurteilen.
Halte Plugins und Themes aktuell
Tipp 5: Aktualisiere regelmäßig deine Plugins und Themes und führe vor jedem Update ein Backup deiner Seite durch. Updates beinhalten oft Sicherheits-Patches und Fehlerbehebungen, die wichtig für die Sicherheit und Stabilität deiner Website sind. So schützt du deine Seite vor den neuesten Bedrohungen und stellst sicher, dass sie reibungslos funktioniert.
Verwende ein Sicherheits-Plugin
Tipp 6: Installiere ein Sicherheits-Plugin wie WordFence, Jetpack Security oder i-Themes, um deine Seite auf bekannte Schwachstellen zu scannen. Solche Plugins helfen, deine Website vor gängigen Cyber-Bedrohungen zu schützen, bösartigen Traffic zu blockieren und dich auf potenzielle Sicherheitsprobleme hinzuweisen.
Folge sicherheitsfokussierten Blogs
Tipp 7: Für fortgeschrittene Nutzer ist es ratsam, sicherheitsorientierte Blogs wie PatchStack, WPScan oder Sucuri zu verfolgen. Diese Plattformen informieren über neue Schwachstellen und aufkommende Bedrohungen im Web.
Zusätzliche Schritte
Für einen umfassenden Schutz deiner Website solltest du einen zuverlässigen Webhoster wählen, ein SSL-Zertifikat installieren, um HTTPS zu ermöglichen, und einen Spam-Detektor nutzen, besonders wenn du einen Blog betreibst oder Kommentare zulässt.